Hausordnung & Corona Schutzkonzept Kunst Garten Bahn Serenity

mit Updates vom 7.Mai 2021

Corona Schutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen

  • Es gilt generell Maskenpflicht.
  • Ausnahme 1 der Maskenpflicht drinnen, wenn sich nur 1 Person im Raum aufhält.
  • Ausnahme 2, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird.
  • Ausnahme 3: Personen aus dem gleichen Haushalt müssen den Mindestabstand zueinander nicht einhalten.
  • Anmeldung per E-Mail, whatsapp, Threema, Post etc. ist erwünscht.
    • nicht angemeldete Besucher melden sich bitte mit Name und Adresse vor Ort.
  • In den Badezimmern hat es Seife: bitte verwenden.
  • Ausnahmen: nicht-öffentliche Veranstaltungen sind von diesem Schutzkonzept ausgenommen.

Hausordnung Gartenbahn

  • alle Fahrzeuge müssen Metallräder haben
  • alle FahrerInnen haben jederzeit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge
  • mündliche Anweisungen der Hausherrin sind zu befolgen.

Gartenbahn Vorführungen 2021

Da nun wieder kleine öffentliche Veranstaltungen erlaubt sind, gibt es wieder Fahrtage mit Vorführungen.

Momentan geplant sind:

Sa 15.Mai, So 30.Mai, jeweils so ab 14:00

Sa, 12.Juni, So, 27.Juni, jeweils ab 15:00

Sa 17.Juli ab 16.00

Sa 14.August und So 29.August ab 15.00

September: 11./26., Oktober 9./24., November 13./28., Dezember 11./26.

Hier wird jeweils aktuell informiert, welche nun genau stattfinden.

Leben mit Autismus

Seitdem ich die Diagnose „Autismus“ bekommen habe, haben sich für mich viele ungelöste Fragen geklärt. Für mich war es eine Bestätigung des langjährigen Gefühls, dass ich anders bin als meine Mitmenschen. (Dazu kommt noch: Hochsensibilität, Bipolar und Transidentität)


Wie zeigt sich Autismus im Alltag?
Reizüberflutung: viele Menschen, Lärm (auch laute Musik), viele Lichtwechsel. Das alles ist für mich ein grosser Stress, denn ich bin kaum in der Lage, 2Filter“ anzuwenden und externe Reize „auszublenden“.
Sozialer Stress: alles sozialverhalten habe ich mühsam lernen müssen durch Beobachtung und Nachahmung, dies über Jahre hinweg, teils Jahrzehnte. Dabei wurden mir auch kleinste Abweichungen nicht verziehen, sondern ständig vorgehalten und ich hatte permanent den Eindruck, nie genügen zu können, nie akzeptiert zu sein.
Fokus: wenn ich auf eine Arbeit fokussiert bin, dann kann ich ohne Pause für lange Zeit daran bleiben. Ich habe dabei einen Fokus und eine Aufmerksamkeit, die vielen anderen fehlt. Dabei kann es gut sein, dass ich die Aussenwelt völlig ausblenden und kaum etwas mitbekomme davon. Das Zeitgefühl funktioniert nicht mehr und auch viele andere Reize bekomme ich nicht mehr mit. So ist es häufig dann auch der Fall, dass ich vergesse zu Essen.

Was sind meine grossen Herausforderungen?
Meetings ohne Traktanden
Wenn ich mich auf ein Meeting nicht vorbereiten kann und mit Fragen oder sogar Vorwürfen konfrontiert werde, so komme ich damit gar nicht klar. Ich kann nicht spontan auf komplexe Fragen antworten. Ich brauche Vorbereitung bzw. einfach Zeit, um mir Gedanken zu machen.


Soziale Selb Verständnisse
Es gibt scheinbar gewisse soziale Regeln, von denen ich schlicht nichts weiss. Manchmal stolpere ich über solche und werde dann häufig sehr unsanft darauf hingewiesen, dass ich doch wissen sollte dass . . .
Nein, ich weiss nicht.

Kein Filter
Welche Themen darf, soll ich mit wem ansprechen können? Das ist für mich immer noch sehr schwierig. Ich habe grundsätzlich kaum Geheimnisse, so habe ich eben auch immer noch Mühe zu verstehen, über was denn mit wem geredet werden kann und was nicht.

Was sind meine grosse Stärken?
Gestern ist vorbei
Was gestern war, ist für mich Vergangenheit. Ich werde dich nicht daran aufhängen, denn es können Missverständnisse passieren. Nur gewollte Aggression und Missgunst sowie Bösartigkeit sind nicht ein Grund so weiter zu machen wie bisher. Wer sich mir gegenüber bewusst bösartig oder rechthaberisch oder dominant aufführt, wird distanziert. Ja, was nun? Nun, ein Neustart ist bei mir grundsätzlich immer möglich.
So ist meine Grundhaltung gegenüber fast allen: Missverständnisse passieren, wir reden darüber, wie es sich für mich und dich anfühlte und gehen weiter, ohne Groll.
Ich bin offen gegenüber allen Menschen und Tieren. Ich liebe Hunde (vielleicht auch zu sehr) und habe gegenüber meinen Mitmenschen keine bewussten Vorurteile. Ich bin vielleicht neugierig, stelle vielleicht mal zu intime Fragen, benehme mich ziemlich sicher nicht nach sozialen Normen. Doch ich bin freundlich, vergebend, generell recht pflegeleicht.

Technik
Seien es nun Computer oder auch andere Maschinen: ich mag diese und spreche die gleiche Sprache, eben schon intuitiv (im Gegensatz zu Menschen, da fehlt mir eben die Intuition). In der Informatik fühle ich mich in einer Welt, die für mich geschaffen ist. Die Regeln sind verständlich und ändern nicht ständig. Ein Neustart ist fast immer möglich und so haben Missverständnisse und Fehler kaum grosse Auswirkungen.

Organisation
Ich bin organisiert. Alles hat seine Ordnung, auch wenn es von aussen her nicht so aussieht. Meine Tage sind strukturiert, die Abläufe sind täglich fast identisch und es gibt wenig Abwechslung. Diese beständige Struktur gibt mir Ruhe und ein Fundament, um mich mit der Unbeständigkeit der Aussenwelt befassen zu können.

Tiere
Ich liebe Tiere. Hunde, Katzen, Pferde . . .
Beim Umgang mit Pferden erlebte ich, dass ich mit diesen besser kommunizieren kann als mit vielen Menschen.

No go’s
Was gar nicht geht.
Bitte macht folgendes nicht:
Über mich bestimmen wollen.
Mich «abhärten» wollen gegenüber Reizüberflutung.

Was geht
Stelle Frage, ich antworte gerne, manchmal sehr ausführlich, wie ich etwas erlebe.
Erzähle dein Erleben. Damit können wir beide lernen, einander zu verstehen.

Grundsatz
Ich bin nicht behindert, ich denke und fühle einfach etwas anders.

Verkehr der Zukunft

Eine Antwort auf die Forderungen des „Klimastreiks“.

Siehe hier: https://climatestrike.ch/de/posts/cap-2-mobility-executive-summary

Übersicht

Die Unterteilung Landverkehr, Luftverkehr, Schifffahrt macht sicherlich Sinn.

Beim Luftverkehr gehen die Forderungen zu wenig weit und die negativen Auswirkungen beschränken sich ja nicht nur auf Kima schädliche Abgase. Viel zu häufig vernachlässigt wird die enorme Lärmbelastung eines Grossteils der Bevölkerung durch die Überflüge von lärmintensiven Flugzeugen. Der Luftverkehr hat keine Zukunft, dies muss sich finanziell zeigen und die riesigen Areale der Flughäfen können besser genutzt werden.

Privatverkehr

Die vorgeschlagenen Lösungen sind sinnvoll und verstandmässig nachvollziehbar. Der Individualverkehr funktioniert jedoch sehr stark emotionell, also nicht verstandbasiert.

Als Beispiel zeige ich mal auf all die Motorräder, die relativ sinnlos unglaublichen Lärm verursachen und grundsätzlich ein Hobby sind. Die wenigsten Motorräder werden für den Arbeitsweg verwendet.

Für viele Männer sind ihre Autos ein Statussymbol. Dies wird sich nicht so schnell verändern lassen. Die Tuning Szene, die Gentleman Fahrer mit ihren Porsche und Caterham werden sich nicht so einfach einschränken lassen.

Geht mal an einem schönen Wochenende (z.B. Pfingsten) in die Berge, am besten auf einen Pass. Da stört der Flugverkehr nicht mehr, da ist ein permanentes Grollen von hunderten von Motorrädern.

Im Sommer ist der Nationalpark ein wunderbarer Ort, bis so gegen 9.00 die ersten Motorräder erscheinen, bis in die Abendstunden hinein erfüllt ein Grollen von Motoren das ganze Tal.

Wie wollt ihr diese überzeugen?

Private Fahrzeuge (Autos)

Ja, ich besitze ein Auto. Es ist ein reines Elektroauto. Was mir gefällt: die Ruhe und die Beschleunigung sowie die einfache Kopplung meines Smartphones ans Auto.

Was mir nicht gefällt: das Fahrzeug ist riesig und schwer.  Weshalb muss ich 1500kg Metall und Batterien in der Gegend herumfahren?

Was ich mir wünsche: kleines Fahrzeug, robust, kein Blech, wenig Metalle, 2 sitze vorne, etwas Laderaum, maximal 800kg Gewicht. Aber auch bis zu 130km/h bzw. die maximal erlaubte Geschwindigkeit auf der Autobahn mit Reserve.

Die Kluge reist im Zuge

Ja, so war das mal. Der Alltag sind übervolle Züge, Stehplätze auch auf längeren Strecken, enge Sitze und kleine Tischlein.

Dazu wird diskutiert, eine dritte Klasse einzuführen ohne Sitze.

Wenn ich reise, will ich Ruhe und Platz.

Was wir brauchen, ist eine echte Business Klasse im Zug. Abgetrennte Abteile, kleine Büroplätze mit Türe. Ein Ort der Ruhe auf der Reise. Ich will mein eigenes Abteil, das ich vorher reserviere und das für die ganze Reise nur mir gehört.

Wir brauchen einen massiven Ausbau des Eisenbahnnetzes. Es braucht die saubere Trennung von Güter- und Personenverkehr.

Wir benötigen ein Hochgeschwindigkeitsnetz in Europa, das sich dann erweitert in den Osten und Süden. Ich will in rund 3 stunden von Basel nach Hamburg reisen können mit dem Zug. Da muss noch was passieren. Ich will mit dem Zug in einem Tag jede Hauptstadt Europas erreichen können von der Schweiz aus, auch Lissabon, Stockholm, Helsinki, Athen, Warschau, Budapest, Bukarest, Kiev und Minsk. Natürlich auch Talinn, Riga und ziemlich sicher auch Moskau und St.Petersburg.

Später erwarte ich direkte Züge auch nach Teheran, Karachi, Riad und Kairo.

Kapstadt? Bitte mit dem Zug. Das wird ein wunderbare Reise durch ganz Afrika.

Was soll das Ziel sein? Die Reise im Zuge ist angenehmer, günstiger und gesellschaftlich höher bewertet als Flugreisen.

Weitere Gedanken zur dezentralen Mobilität

Wer dezentral wohnt, geht in den Diskussionen über Verkehrsideen meist vergessen.

Ich mag mein Auto. Es ist ein kleines zuhause für unterwegs. Ich bin gerne in meinem persönlichen Auto unterwegs.

Wenn ich also mal eine längere strecke reisen will, stelle ich mir dies so vor: ich fahre zum nächsten Terminal, fahre mit meinem Auto auf einen Zug und bleibe für die nächsten 2-3 stunden in meinem Auto und habe meine Ruhe. Am Endterminal bin ich in meinem Auto und fahre selbst noch bis zum Zielort. Das ist für mich eine gute Zukunft.

Ergänzend können noch Restaurants und Hotels im Zug angeboten werden für längere Strecken.

Lieferungen nach Hause

Die Auslieferungen per Fahrrad oder Lastenrad macht in städtischen Gebieten wohl Sinn. Draussen auf dem Lande ist dies völlig unrealistisch. Da wäre ein anderer Lösungsansatz viel besser: die Benutzung von Strassen erfolgt nach dem Prinzip der Dichte. In Innenstädten kostet es bis zu 20.-/km, auf dem Lande vielleicht noch 0.01/km, also sehr stark abgestuft. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, ob das Fahrzeug mit Verrennungsmotor angetrieben wird oder elektrisch fährt sowie das Gewicht des Fahrzeuges. Leichtfahrzeuge sind zu fördern

generelle Gedanken

Ein guter Blick in die Vergangenheit zeigt auf, dass sich Verbote kaum durchsetzen. Was sich durchsetzt, sind angenehme und günstige Lösungen.

Was heisst das nun? Die gesetzlichen und ökonomischen Grundlagen sollen klimaneutrales Verhalten belohnen. Es soll angenehmer und günstiger sein, sich klimaneutral zu verhalten.

Zugreisen sollen wieder ein positives Erlebnis werden und weg kommen vom «Loser» Image (kann sich ja kein Auto leisten).

Es braucht die grosse Unterstützung der Unterhaltungsindustrie. So lange James Bond mit dem Auto und Flugzeug unterwegs ist, bleibt dies ein Vorbild. Wie wird Zugreisen zu einem Element des Filmes, das überzeugt? Luxusreisen wird das neue Erlebnis sein. Der Luxus einer Kreuzfahrt mit der Geschwindigkeit des Flugzeuges, dass soll der Zug sein.

Octismus – die Lehre der 8

Grundlagen
Octismus ist die Lehre vom Natürlichen und Übernatürlichen. Darin hat vieles Platz, jedoch machen wir einige Einschränkungen und definieren Grundlagen.
Deus pacifus
Das Göttliche, die Kraft, die Weisheit, die Macht benutzen wir, um Frieden zu bringen.
Der göttliche Mensch
Menschen sind Halbgötter, verbunden mit dem Natürlichen und dem Übernatürlichen. Gegenüber Tieren grenzen sie sich ab durch den göttlichen Anteil, das Unsterbliche, das z.B. Seele genannt werden kann.
Gegenüber Göttern ist die Abgrenzung, dass Götter Unsterblich sind in ihrer ganzen Fülle.
Menschenwürde
Alle Menschen sind gleich wertvoll. Es gibt keine wertvermehrende Grundlagen und Tätigkeiten. Es gibt keine Leiter und keine königlichen Hoheiten. Titel werden nur aus Respekt verwendet, jedoch nicht als Bestätigung eines höheren Wertes der Person. Eine Staatsangehörigkeit gibt der Person keinen zusätzlichen Wert, genauso wenig das Geschlecht, der Familienstand, das Alter oder die aktuelle Machtposition.
Integration
Alle Religionen und Weltanschauungen sind unter dem Dach des Octismus willkommen, so lange die Grundlagen respektiert werden. Es hat also gut Platz für Christen, Heiden, Schamanen, Hexen, und alle weiteren.

Die Jahresfeste
Octismus drängt sich nicht auf, sondern integriert sich. So wird der am Ort übliche Jahresanfang respektiert. Octismus kennt kein Neujahresfest.
Trotzdem gibt es eine Reihenfolge der Feste, „beginnend“ mit Ostara, dem Frühlingsfest

Ostara, das Frühlingsfest
Wir feiern rund um den 20./21.März das Frühlingsfest. Dies ist ein fröhliches Fest. Wir feiern, das nach dem Winter wieder Frühling wird, dass die Natur wieder mehr grüne Farben und viele Blüten zeigt.
Wir feiern die Fruchtbarkeit der Tiere und alle schon geborenen Tierkinder.
Das Frühlingsfest findet je nach Witterung drinnen oder draussen statt oder beides.

Beltane, der Sommeranfang
Wir feiern rund um den 1.Mai das Fest des Sommeranfanges. Mit Dankbarkeit schauen wir vorwärts, wie die Ernte wächst, sich die Tiere vermehren und eine warme Zeit anbricht.
Beltane kann meistens schon draussen gefeiert werden, auch wenn es gegen Abend kühl werden kann. Mit dem Maifeuer wird Wärme geschaffen.

Midsommer
Wir feiern rund um den 21.Juni die Mitte des Sommers. Da beginnen dann meist die wirklich heissen Tage. Wir feiern draussen bis in die Nacht, die erst spät beginnt.

Lugnasadh
Um den 1.August herum feiern wir den Start der Ernte. Wir feiern schon in der Hoffnung auf eine gute Ernte.

Mabon
Wir feiern um den 21. September Mabon, das Erntedankfest. Voller Dankbarkeit schauen wir auf die grossen Schätze, die wir ernten durften.

Samhain
Am 31.Oktober feiern wir Samhain, das Fest der Verstorbenen, unsere Ahnen. In einem ruhigen Fest gedenken wir all des Guten, das unsere Vorfahren gebracht haben. Wir ehren sie.

Yule
Am 21.Dezember feiern wir Yule, die Wintersonnwende. Ein ruhiges Fest voller Dankbarkeit, dass wir genug Reserven haben um durch den Winter zu kommen.

Imbolc
An Imbolc feiern wir das Lichterfest. Wir feiern, dass die Tage länger werden und sich der Frühling langsam von Ferne zeigt.

Kurzanleitung: Umgang mit Jackie

Erstversion: 3.Januar 2021, updates vom 13.Februar.

Liebe Freunde, Bekannte und noch Unbekannte
damit es euch einfacher fällt, den Kontakt mir mir aufrecht zu erhalten oder neu zu starten, habe ich einige Hinweise zusammengestellt. Es sind Hinweise und keine fixen Regeln. Viele davon helfen sicherlich auch im Umgang mit anderen Mitmenschen.

Sei freundlich
Das ist schon die Zusammenfassung aller weiteren Hinweise. Freundlichkeit und Liebe überdeckt alle Fehltritte.

Fragen sind gewünscht
Wer etwas wissen will, fragt am besten. Keine Frage ist mir zu persönlich oder zu intim.
Es hilft allen, offene Fragen zu stellen (Gegensatz: geschlossene Fragen).
Beispiel: wie erlebst du dich selbst als Frau im Alltag?
Beispiel geschlossene Frage: Bist du nicht immer noch ein Mann?

Vergangenes
Die Vergangenheit ist starr und unveränderbar. Unsere Erinnerung daran hingegen ist dynamisch und veränderbar. Hilfreich ist folgendes: ich bin Jackie und war immer Jackie. Setze einfach bei Erlebnissen der Vergangenheit den Namen Jackie für mich ein und alle fühlen sich wohl dabei.
Ich verdamme keine Person für Vergangenes. Bei mir ist immer ein Neuanfang möglich.

Nähe und Distanz
Für mich ist körperliche Nähe etwas sehr persönliches. Ich mag es gar nicht, wenn jemand mich berührt, das ist für mich eine Verletzung der Intimsphäre.
Mir ist es am wohlsten wenn eine Distanz von 2-3 Metern eingehalten wird. Bei guten Freunden geht es auch näher. Bei sehr nahen Freunden sogar eine Umarmung (doch bitte zuerst fragen, ob okay).

unerwünschte Ratschläge und Alternativen dazu
Wer mich mit Ratschlägen überhäufen will, ist nicht willkommen. Ich werde dich tolerieren, doch sind Ratschläge meisten mehr Schläge als Rat.
Ja, was dann? Erzähle Geschichten von vergleichbaren Situationen, was dir dabei geholfen hat und was nicht.
Versuche einen Dialog, versuche zuerst zu Verstehen.
Dann darfst du erste Folgerungen versuchen. Beispiel: «Sehe ich es richtig, dass dich scharfes Essen beleidigt, weil du es als rücksichtlos erlebst, wenn auf deine Bedürfnisse gar nicht eingegangen wird und du damit ausgeschlossen wirst?»

Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Mitspracherecht
Alle Menschen haben Meinungsfreiheit. Was du also über mich, meine Entscheidungen und meine Lebensweise denkst, ist deine Privatsache.
Was du sagst, sei es anderen (über mich) oder mir direkt, sei doch erbaulich und freundlich. Deine Meinung mag interessant sein, doch wenn sie uns trennt ist sie nur zerstörerisch. Annahme und Respekt bringen uns alle weiter und stärken jede Beziehung.
Was du sprichst ist (leider) nicht immer das, was ankommt (siehe Kommunikationstheorie).
Mitspracherecht. Für mein Leben hat niemand ein Mitspracherecht. Ja, niemand. Egal wie lange wir uns kennen, ob wir vielleicht sogar mit einander verwandt sind. Nein.
Wer wiederholt versucht, mich mit Einschüchterung und Manipulation zu lenken, wird mehr und mehr distanziert. Wer mich bedroht, wird sofort distanziert. Doch (siehe weiter oben: Vergangenes) es ist immer ein Neu Anfang möglich.

Glaube, Bibel, Regeln und Normen
Für rund 25 Jahre war ich in verschiedenen Freikirchen unterwegs und habe sehr viel gelernt über die Lehren und Normen.
Für mich sind diese grundsätzlich bedeutungslos und ich lehne (fast) alle vollständig ab.
Die Bibel ist für mich KEIN Fundament und KEINE Basis. Es ist also nicht förderlich, Bibelworte zu verwenden um mir etwas «begreiflich» zu machen.

die Bibel ist für mich ein Buch mit vielen guten Aussagen und Wertvorstellungen, aber auch schrecklichen Beispielen. Für mich ist die zentrale Aussage der Bibel: liebe deine Mitmenschen!

Abschlussworte (für jetzt)

Wir alle verändern uns. Jeden Tag werden wir einen Tag älter. Manchmal werden wir weiser, manchmal nicht.

Gehen wir doch liebevoll und freundlich miteinander um! Ermutigen wir uns gegenseitig, Helfen wir einander. Nehmen wir immer das Positive an.

Meine Transition Episode 4

Zeitpunkt: ca. Ende Januar 2021

Weshalb Transition?

Der Begriff „Transition“ wird meistens verwendet, um zu bezeichnen, dass eine Person sich vom „angeborenen“ bzw. „anerzogenen“ Geschlecht zum als passend erlebten Geschlecht bewegt. Sofern diese unterschiedlich sind.

Sehr komplizierte Definition.

Einfacheres Beispiel: Transition bezeichnet, dass ich (mit männlichen körperlichen Merkmalen und erzogen als Mann) mich als Frau erlebe und präsentiere. Ich gehe dabei einen Weg, um innerlich und äusserlich mehr und mehr als Frau identifiziert zu werden.

Was heisst dies nun konkret?

Siehe auch hier:

Ich will mich selbst als Frau wahrnehmen. Das heisst, morgens im Spiegel das Gesicht einer Frau erblicken, mich weiblich fühlen, mich weiblich kleiden.

Ich will von der Umwelt als Frau erkannt und akzeptiert werden. Dazu gehört, dass ich als Frau erkennbar bin. Dies enthält das Aussehen, die Kleidung, die Stimme, das Verhalten (?).

Es geht darum, mich in der gesellschaftlich akzeptierten Rolle als Frau zu bewegen. Diese Rolle ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel breiter und grösser geworden. Das ans Geschlecht gebundene Rollenverständnis löst sich langsam auf.

Nun noch ein Exkurs zu einem wichtigen Thema «deadnaming»

Wann darf der «alte» Name verwendet werden?

Ich bin Jackie. Ich war immer Jackie. Das ist bereits nicht mehr für alle nachvollziehbar. Nehmen wir doch mal ein Beispiel aus einer anderen Welt.

Es gibt den Film «Plötzlich Prinzessin». Bevor sie es wusste, war sie schon Prinzessin? Oder wurde sie erst Prinzessin, als es ihr offenbart wurde?

Natürlich war sie immer Prinzessin. Die Identität ändert sich nicht.

Genau so bin ich Jackie und war ich immer Jackie. Nur weil ich früher nicht als Jackie erkannt wurde heisst nicht, dass ich nicht immer schon Jackie war.

Wenn es also was zu erzählen gibt aus meiner nahen oder ferneren Vergangenheit, so bezeichnet mich auch da immer als Jackie, nie als B******.

Danke.

Corona verändert die Welt

Status Januar 2021
Ein Virus verändert die Welt. Einige Staaten befinden sich im „Lockdown“, einige Staaten haben diverse Einschränkungen erlassen.
Aktuell gilt in der Schweiz so mehr oder weniger:

  • wenig andere Menschen treffen
  • Abstand halten BAG: mindestens 1,5m, meine Ansicht: mindestens 3 Meter)
  • Maskenpflicht
    • wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
    • in Innenräumen
    • in öffentlichen Bereichen (drinnen und draussen)
  • HomeOffice Pflicht
  • Räume lüften (dabei keine Personen im Raum)
  • maximal 5 Personen zusammen (drinnen und draussen)

Ich persönlich stehe hinter diesen Regeln. die Hausordnung bei mir geht sogar noch etwas weiter.

Mir gehen diese Regeln zu wenig weit. In Anbetracht der aktuellen Situation und der Situation in den umliegenden Länder stelle ich fest: noch immer gibt es

  • rund 2’000 Neuansteckungen pro Tag (vermutlich mehr)
  • mehr als 50 Tote pro Tag
  • einen Positivitätswert von mehr als 15% (Vorgabe WHO: maximal 5%)
  • nur langsame Entspannung in den Spitälern
  • weiterhin hohe Auslastung der Intensivplätze

Deshalb fordere ich (zusammen mit vielen weiteren Akademikern und weiteren Personen):

  • Neuansteckungen müssen unter 100 pro Tag kommen
  • Tote sind nicht verantwortbar.
  • Positivitätsrate unter 5% bei COVID Tests

Um dies zu erreichen:

  • alle Versammlungen mit mehr als 5 Personen verbieten (keine Ausnahmen)
    • auch Gottesdienste
    • auch Schulen
    • auch politische Versammlungen (wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird)
  • Plexiglas Scheiben gelten nicht als Schutz vor Ansteckungen. Maskenpflicht bleibt auch dann.
  • faktisch: richtiger Lockdown
  • massive, unkomplizierte finanzielle Unterstützung aller von diesen Massnahmen betroffenen Personen
  • keine «Erleichterung», bis obige Werte nicht erreicht sind.

Blut ist dicker als Wasser

Wenn ein Zitat verkehrt wird.

Wie wird das obige Zitat interpretiert? Blut (also Familie) ist enger und zuverlässiger als sonstige Beziehungen. Die Blutsverwandten sind dir also am Nächsten.

Das Problem damit? Das Zitat ist falsch.

Es heisst eigentlich so: Das Blut des Bundes ist stärker als das Wasser der Geburt.

Wie ist dies nun zu interpretieren? Die Freunde und Verbündeten sind wichtiger als die Familie. Mit der Familie verbindet dich nur das Geburtswasser, deine Freunde hingegen haben sich für dich entschieden (und du dich für sie).

So lasse dich nicht kleine mache von deinen Verwandten. Lasse Verwandtschaft nicht im Wege stehen, dich von toxischen Beziehungen zu trennen.

Löse dich aus Beziehungen, die dir Schaden zufügen: an Seele, Geist, Körper.

Niemand hat das Recht, dich abschätzig zu behandeln.

Du bist wertvoll. Genau so sind alle Menschen wertvoll. Niemand ist grösser, wichtiger, edler.

Wichtiger Nachtrag: wie erkenne ich Freunde?

Zuerst einige Stichworte zu gesunden Beziehungen. diese zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • gegenseitige Unterstützung.
    • einander stärken und ermutigen
    • einander verstehen (oder es wenigstens versuchen)
    • andere Meinungen akzeptieren
  • Ehrlichkeit
    • offen, ehrlich und wohlwollend kommunizieren
    • nicht-verletztende Kommunikation verwenden
    • (z.B. ich spüre, .. ich beobachte … )
  • Sicherheit
    • absolut keine Manipulation und Einschüchterung zur Verfolgung eigener Ziele und Weltanschauungen
    • physische Distanz respektieren (die ist persönlich verschieden, sprich darüber. Näher als 3 Meter ist nahe, frage zuerst um Bewilligung)
    • drücke deine Gedanken und Gefühle möglichst ohne Bedrohung und Gewalt aus
  • Vertrauen
    • akzeptiere das gesprochen als wirklich erlebtes dieser Person
    • lasse fremde Informationen nicht die Beziehung angreifen
  • Kooperation
    • frage für etwas. erwarte kein Gedankenlesen und keine Erinnerung an Rituale bei anderen.
    • Akzeptiere Veränderung und unterstütze, wo du auch immer kannst
    • Je nach Nähe: Entscheidungen gemeinsam treffen (das ist ein Privileg, keine Selb Verständlichkeit)
    • Sei bereit für Kompromisse, gehe auf andere zu
    • Suche win-win Lösungen. eine Lösung mit Gewinner und Verlierer ist keine Lösung.

In allem: suche Liebe.

Jackies Bibelbetrachtung Teil 1

Präambel

Von etwa 1989 bis etwa 2018 war ich in verschiedenen christlichen Freikirchen. Mal war ich Besucher, mal regelmässiger Besucher, in einigen Freikirchen war ich auch Mitglied. Ich besuchte eine mehrmonatige Schule, um mehr über die Bibel und den Glauben zu lernen und besuchte viele Kurse und Konferenzen. So habe ich recht gut verstanden, was die zentralen Werte der meisten christlichen Freikirchen sind.

Grobe Unterteilung nach freikirchlicher Lehre

Die christliche Bibel (ab jetzt Bibel genannt) besteht aus verschiedenen «Büchern». Einige davon gehören zum «alten Testament», einige zum «neuen Testament». Es gibt dann noch religiöse Bücher, die nicht zur Bibel zählen. Stichworte dazu: Apokryphen. Weiter gibt es hoch gelobte Werke zeitgenössischer christlicher Leiter, die teils auf die «Heiligkeitsstufe» der Bibel erhoben werden. Zu erwähnen sind dabei hauptsächlich Bücher von «Leitern» der Bethel Church in Redding, California.

Wie sehe ich die Bibel? Jackie’s Interpretation

Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten. Diese Geschichten wurde mündlich weiter verbreitet, bevor sie jeweils schriftlich festgehalten wurden. Geschichten sind das Herz einer Sippe, deshalb lieben wir alle Geschichten. Aus Geschichten lernen wir geschriebene und ungeschriebene Regeln, was gutes Benehmen ist und was nicht. Geschichten sind ein moralischer Kompass einer Sippe und einer Zeitepoche.

Meiner Meinung nach basierend viele Geschichten auf Ereignissen, die stattgefunden haben. Dabei haben die Erzähler unnötiges teils weg gelassen, teils aber auch hinzugefügt, weil es die Geschichte schöner macht. Alle Geschichten sind aus der Sicht der Sieger geschrieben. Es sind also immer Reiche und Mächtige, die Geschichten schreiben.

In der arabischen und persischen Kultur sind Geschichten sehr zentral. Viele Ereignisse in der Natur werden mit Geschichten erklärt.

Nun komme ich zu meiner persönlichen Einteilung der Bibel.

Es gibt die alten Geschichten (Bücher Mose, Chronik, Könige etc.), die prophetischen Bücher und noch mehr. Diese sind im «alten Testament» zusammen vereint.

Die Geschichten von und über Jesus sehe ich abgetrennt davon. Jesus bringt eine neue Lehre, die von den Schreibern teilweise verzerrt wird, aber immer noch durchscheint: liebe deinen Nächsten. (mehr dazu im Teil 2)

In der Apostelgeschichte wird ernüchternd beschrieben, wie aus einer Revolution der Liebe eine Religion wurde. Ein Pharisäer wird mehr und mehr zur dominanten Figur. Aus Liebe wird Zucht und Ordnung.

Dann kommen die Briefe und es wird noch schlimmer. Die Revolution der Liebe wird eingesperrt und neue Regeln werden erlassen. Es ist das typische Werk eines Pharisäers. Die Interpretationen und damit die Lehre des Paulus ist sehr dominant im «Neuen Testament» und überstrahlt sehr häufig die Lehren von Jesus.

Dann gibt es noch ein paar weitere «Briefe», die verschiedenen wichtigen Persönlichkeiten zugeschrieben werden (was in der Zeit auch typisch war) und die psychedelischen Geschichten der «Offenbarung».

Ich lehne die «Offenbarung» vollständig ab.

 Meine Einordnung der einzelnen Bücher der Bibel

Generell sehe ich die Geschichten der Bibel in einem ähnlichen Kontext wie die «Geschichten aus 1001 Nacht». Es sind zuerst einmal Geschichten. Deshalb sind sie so ausgeschmückt und teils sehr detailtreu geschrieben (vor allem im alten Testament). Einer der wichtigen Aspekte war immer, durch diese Geschichten die Grundwerte der Kultur der nächsten Generation zu vermitteln.

Wichtigste Aussage

Jesus bringt eine neue Lehre, die von den Schreibern teilweise verzerrt wird, aber immer noch durchscheint: liebe deinen Nächsten

Ausblick

  • Die Lehre von Jesus
  • Der gefallene Mensch – oder doch nicht?
  • Trennung von Gott
  • Die Rolle der Priester, Pharisäer, Gemeindeleiter etc.

Meine Transition Epsiode 3

HRT (Hormontherapie)

Es zeigen sich nun, nach 3 Monaten schon einige Veränderungen. Dies freut mich sehr, erlebe ich mich nun auch äusserlich und im Spiegelbild mehr und mehr weiblich.

Meine Haut hat sich verändert und ist viel feiner geworden. Der Bartwuchs ist leicht reduziert und die entstehenden Haare sind etwas dünner.

Emotional habe ich mich verändert. Die erlebten Gefühle sind stärker und «tiefer» (sorry, finde kein besseres Wort). Ich lebe in den Gefühlen, im Gegensatz zum Verstand (na ja, auch nur teilweise?). ich lasse Gefühle mehr zu? Okay, wie auch immer. Die teilweise neu erlebte Gefühlswelt ist schön und ich erlebe sie gut.

Negative Gefühle sind deutlich schwächer geworden und ich erlebe mich als viel ausgeglichener und generell fröhlicher.

Weiter erlebe ich Filme sehr viel intensiver. Ich lebe mit und die Handlung geht mir nahe, wie ich das vorher nie so erlebte. Es gibt mehr und mehr Filme, die ich nicht mehr schauen kann, so emotional erlebe ich diese.

Stimmtraining

Nun habe ich ganz offiziell mein Stimmtraining mit einer Logopädin gestartet. Damit komme ich mehr und mehr zu einer weiblich wahrgenommenen Stimme. Die ersten Rückmeldungen sind ermutigend, doch bis ich auch am Telefon als Frau identifiziert werde, ist es noch ein langer Weg.

Namensänderung

Das Thema wird mich wohl noch länger begleiten. Es ist nicht immer so einfach, auch wenn ich nun offiziell Jackie heisse. Aktuell habe ich von der Gebäudeversicherung eine Absage bekommen. Da der Eintrag im Grundbuch nicht auf «Jackie» lautet, wird die Versicherungspolice nicht angepasst. Da kommt manchmal eine Reihe von Abhängigkeiten zusammen, die nur in der richtigen Reihenfolge erledigt werden können.

Die Änderung des offiziellen Geschlechts habe ich noch nicht gestartet. Eine entsprechende Gesetzesänderung (Geschäft 19.081) wurde vom Ständerat nun wieder beraten und wegen Differenzen wieder zum Nationalrat zurück geschoben. Nun hat der Nationalrat darüber debattiert, an den Ständerat zurückgeschoben und dieser wieder zurück an den Nationalrat. Für mich und ganz viele andere Transmenschen wäre es wichtig, dass die von beiden Räten gut geheissenen Punkte auch tatsächlich In Kraft treten und nicht wegen kleinen Differenzen das ganze Paket abgelehnt wird.

Operative Veränderungen

Die schon angedeuteten operativen Veränderungen bleiben auf der «Liste», jedoch habe ich mich nun entschlossen, die nächsten 6-9 Monate keine zusätzlichen Massnahmen einzuplanen.

Mit Hormontherapie, Haarentfernung und Stimmtraining bin ich wohl schon ziemlich beschäftigt. Dabei ist der psychische Einfluss der Hormontherapie und generell der Veränderung nicht zu unterschätzen.

Neue «Rolle» finden

Wie die meisten Menschen bin ich in der Gesellschaft irgendwie integriert und habe da eine «Rolle». Indem ich mich als Transgender präsentiert habe, wurde die «alte» Rolle völlig unpassend und ich habe mich davon getrennt. Nun, nach einigen Monaten im «Schwebezustand», beginne ich, meine neue Rolle zu finden. Damit akzeptiere ich kulturelle Normen und Regeln. Es gibt mehr oder weniger klar definierte Regeln, was Frau ist und was Mann. Ich habe mich entschieden, eine Frau zu sein. Nein, stimmt so nicht ganz. Ich bin eine Frau und ich werde mich einigen «Regeln» der Gesellschaft unterordnen, die eine Frau beschreiben.

Für mich gehört es auch dazu, meinem Umfeld zu signalisieren, dass ich mich als Frau identifiziere. Weil ich eine Frau bin. So will ich es meinem Umfeld einfach machen zu erkennen, dass ich eine Frau bin.

In der von mir erkannten Norm gehört dazu: weibliche Gesichtszüge, vermehrt «weibliche» Kleidung, eher längere Haare (sicherlich zu debattieren), weibliche Sprache und Intonation, weiblich er Körperbau (Hüften, Brüste etc.). Sicherlich könnet noch mehr dazu gehören, doch ich beginne mal da.

Verteidigung meines Status und meiner Rolle

Leider erlebe ich es immer noch, dass ich in meiner neuen Rolle nicht akzeptiert werde.

Wie zeigt sich das?

  1. ich werde als «Er» bezeichnet. Das empfinde ich als beleidigend und schmerzhaft. Ich bin «Sie», eine Frau, weiblich. Jackie.
  2. es wird mein alter Name verwendet. Beispiel: «Für mich wirst du immer **** sein». Mit dieser Aussage werde ich beleidigt (dass ich nicht weiss, wer ich bin) und es wird Autorität über mich genommen. Da will mich jemand zwingen in die alte Rolle. Mache ich nicht mit. Wer das tut, wird von mir konfrontiert.
  3. ich werde gar nicht beim Namen angesprochen. Mein Name wird ausgeblendet.

Ausblick

Da die Schweiz massiv und Europa sehr in einer Pandemie steckt, sind Planungen momentan kaum möglich.

Trotzdem künde ich mal an: im Sommer 2021 will ich einige kleine Gartenpartys feiern. Zu feiern gibt es dann: mich gibt es seit 50 Jahren und Jackie gibt es dann seit einem Jahr.

Weitere Details folgen persönlich. Das sind keine öffentlichen Veranstaltungen.

Danke für Lesen und and alle, die mich begleiten und ermutigen.