offene Gartenbahn 2026

Die Termine 2026 sind:

27./28.Juni Gartenbahntreff Fricktal

Grundsätze:

  • Anmeldung erforderlich für Gastfahrer
  • Anmeldung erwünscht für Zuschauer
  • es wird nur mit Metallrädern gefahren
  • Lifesteam nur nach Anfrage möglich
  • Videoüberwachung ganzes Gelände
  • Die Besucher geben stillschweigend die Bewilligung in öffentlichen Werbevideos im Hintergrund zu erscheinen.

Kontakt:

Jackie Schindler, Obmattstrasse 12, 5085 Sulz AG. info@serenity5085.ch

Ausblick

wegen zu wenigen Besuchern finden keine fixen Vorführungen und Fahrtage mehr statt. Vorführungen und Fahrtage auf Anfrage weiterhin möglich.

Truck Modellbau

In den 1990er Jahren hatte ich meinen ersten RC Truck, damals einen Mercedes.

Etwa 2024 oder so habe ich einen alten Wedico U.S. Truck gekauft, der sah etwa so aus:

Da mir die Farbgebung nicht zusagte, passierte da etwas:

Der Antrieb war zu schwach, da musste was passieren:

zwei Motoren und es wird akzeptabel. Der Truck heisst «Canary» oder «yellow canary». In Zukunft wird dieser einen brushless Motor bekommen.

Dann ging es weiter:

Dieser Tamiya Truck fand den Weg zu mir und wurde revidiert. Nun fährt es hervorragend und stellt den Wedico in den Schatten. Dies heisst «Phoenix» oder «roter Phoenix».

Ein wunderschöner Scania brigt auch europäisches Flair. Dies ist «Saphir».

Frisch eingetroffen: «Snowflake», ein Tamiya Globe Liner, angelehnt an Freightliner FLT oder Peterbilt 352 (?).

Ein Oshkosh bringt viel Kraft und extreme Geländegängigkeit. Dieser wurde nachgerüstet mit einem brushless Motor.

Diesen Ford Truck nenne ich «Ghost». Der stand ganz alleine herum und brauchte ein neues Zuhause. War vorher am gleichen Ort zuhause wie der Globe Liner.

Trailer

viele Trailer ergänzen die Truck Flotte.

Mogul Dampfloks

Mogul Dampfloks haben die Achfolge 2-6-0 und einen Tender.

Dies ist die gelbe Mogul

Die gelbe Mogul hat als einzige einen Schneeräumer.

Mogul mit Tankwagen
Mogul mit Holz als Brennstoff
Mogul mit Personenzug.

Verkehr der Zukunft

Eine Antwort auf die Forderungen des „Klimastreiks“.

Siehe hier: https://climatestrike.ch/de/posts/cap-2-mobility-executive-summary

Übersicht

Die Unterteilung Landverkehr, Luftverkehr, Schifffahrt macht sicherlich Sinn.

Beim Luftverkehr gehen die Forderungen zu wenig weit und die negativen Auswirkungen beschränken sich ja nicht nur auf Kima schädliche Abgase. Viel zu häufig vernachlässigt wird die enorme Lärmbelastung eines Grossteils der Bevölkerung durch die Überflüge von lärmintensiven Flugzeugen. Der Luftverkehr hat keine Zukunft, dies muss sich finanziell zeigen und die riesigen Areale der Flughäfen können besser genutzt werden.

Privatverkehr

Die vorgeschlagenen Lösungen sind sinnvoll und verstandmässig nachvollziehbar. Der Individualverkehr funktioniert jedoch sehr stark emotionell, also nicht verstandbasiert.

Als Beispiel zeige ich mal auf all die Motorräder, die relativ sinnlos unglaublichen Lärm verursachen und grundsätzlich ein Hobby sind. Die wenigsten Motorräder werden für den Arbeitsweg verwendet.

Für viele Männer sind ihre Autos ein Statussymbol. Dies wird sich nicht so schnell verändern lassen. Die Tuning Szene, die Gentleman Fahrer mit ihren Porsche und Caterham werden sich nicht so einfach einschränken lassen.

Geht mal an einem schönen Wochenende (z.B. Pfingsten) in die Berge, am besten auf einen Pass. Da stört der Flugverkehr nicht mehr, da ist ein permanentes Grollen von hunderten von Motorrädern.

Im Sommer ist der Nationalpark ein wunderbarer Ort, bis so gegen 9.00 die ersten Motorräder erscheinen, bis in die Abendstunden hinein erfüllt ein Grollen von Motoren das ganze Tal.

Wie wollt ihr diese überzeugen?

Private Fahrzeuge (Autos)

Ja, ich besitze ein Auto. Es ist ein reines Elektroauto. Was mir gefällt: die Ruhe und die Beschleunigung sowie die einfache Kopplung meines Smartphones ans Auto.

Was mir nicht gefällt: das Fahrzeug ist riesig und schwer.  Weshalb muss ich 1500kg Metall und Batterien in der Gegend herumfahren?

Was ich mir wünsche: kleines Fahrzeug, robust, kein Blech, wenig Metalle, 2 sitze vorne, etwas Laderaum, maximal 800kg Gewicht. Aber auch bis zu 130km/h bzw. die maximal erlaubte Geschwindigkeit auf der Autobahn mit Reserve.

Die Kluge reist im Zuge

Ja, so war das mal. Der Alltag sind übervolle Züge, Stehplätze auch auf längeren Strecken, enge Sitze und kleine Tischlein.

Dazu wird diskutiert, eine dritte Klasse einzuführen ohne Sitze.

Wenn ich reise, will ich Ruhe und Platz.

Was wir brauchen, ist eine echte Business Klasse im Zug. Abgetrennte Abteile, kleine Büroplätze mit Türe. Ein Ort der Ruhe auf der Reise. Ich will mein eigenes Abteil, das ich vorher reserviere und das für die ganze Reise nur mir gehört.

Wir brauchen einen massiven Ausbau des Eisenbahnnetzes. Es braucht die saubere Trennung von Güter- und Personenverkehr.

Wir benötigen ein Hochgeschwindigkeitsnetz in Europa, das sich dann erweitert in den Osten und Süden. Ich will in rund 3 stunden von Basel nach Hamburg reisen können mit dem Zug. Da muss noch was passieren. Ich will mit dem Zug in einem Tag jede Hauptstadt Europas erreichen können von der Schweiz aus, auch Lissabon, Stockholm, Helsinki, Athen, Warschau, Budapest, Bukarest, Kiev und Minsk. Natürlich auch Talinn, Riga und ziemlich sicher auch Moskau und St.Petersburg.

Später erwarte ich direkte Züge auch nach Teheran, Karachi, Riad und Kairo.

Kapstadt? Bitte mit dem Zug. Das wird ein wunderbare Reise durch ganz Afrika.

Was soll das Ziel sein? Die Reise im Zuge ist angenehmer, günstiger und gesellschaftlich höher bewertet als Flugreisen.

Weitere Gedanken zur dezentralen Mobilität

Wer dezentral wohnt, geht in den Diskussionen über Verkehrsideen meist vergessen.

Ich mag mein Auto. Es ist ein kleines zuhause für unterwegs. Ich bin gerne in meinem persönlichen Auto unterwegs.

Wenn ich also mal eine längere strecke reisen will, stelle ich mir dies so vor: ich fahre zum nächsten Terminal, fahre mit meinem Auto auf einen Zug und bleibe für die nächsten 2-3 stunden in meinem Auto und habe meine Ruhe. Am Endterminal bin ich in meinem Auto und fahre selbst noch bis zum Zielort. Das ist für mich eine gute Zukunft.

Ergänzend können noch Restaurants und Hotels im Zug angeboten werden für längere Strecken.

Lieferungen nach Hause

Die Auslieferungen per Fahrrad oder Lastenrad macht in städtischen Gebieten wohl Sinn. Draussen auf dem Lande ist dies völlig unrealistisch. Da wäre ein anderer Lösungsansatz viel besser: die Benutzung von Strassen erfolgt nach dem Prinzip der Dichte. In Innenstädten kostet es bis zu 20.-/km, auf dem Lande vielleicht noch 0.01/km, also sehr stark abgestuft. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, ob das Fahrzeug mit Verrennungsmotor angetrieben wird oder elektrisch fährt sowie das Gewicht des Fahrzeuges. Leichtfahrzeuge sind zu fördern

generelle Gedanken

Ein guter Blick in die Vergangenheit zeigt auf, dass sich Verbote kaum durchsetzen. Was sich durchsetzt, sind angenehme und günstige Lösungen.

Was heisst das nun? Die gesetzlichen und ökonomischen Grundlagen sollen klimaneutrales Verhalten belohnen. Es soll angenehmer und günstiger sein, sich klimaneutral zu verhalten.

Zugreisen sollen wieder ein positives Erlebnis werden und weg kommen vom «Loser» Image (kann sich ja kein Auto leisten).

Es braucht die grosse Unterstützung der Unterhaltungsindustrie. So lange James Bond mit dem Auto und Flugzeug unterwegs ist, bleibt dies ein Vorbild. Wie wird Zugreisen zu einem Element des Filmes, das überzeugt? Luxusreisen wird das neue Erlebnis sein. Der Luxus einer Kreuzfahrt mit der Geschwindigkeit des Flugzeuges, dass soll der Zug sein.

Octismus – die Lehre der 8

Grundlagen
Octismus ist die Lehre vom Natürlichen und Übernatürlichen. Darin hat vieles Platz, jedoch machen wir einige Einschränkungen und definieren Grundlagen.
Deus pacifus
Das Göttliche, die Kraft, die Weisheit, die Macht benutzen wir, um Frieden zu bringen.
Der göttliche Mensch
Menschen sind Halbgötter, verbunden mit dem Natürlichen und dem Übernatürlichen. Gegenüber Tieren grenzen sie sich ab durch den göttlichen Anteil, das Unsterbliche, das z.B. Seele genannt werden kann.
Gegenüber Göttern ist die Abgrenzung, dass Götter Unsterblich sind in ihrer ganzen Fülle.
Menschenwürde
Alle Menschen sind gleich wertvoll. Es gibt keine wertvermehrende Grundlagen und Tätigkeiten. Es gibt keine Leiter und keine königlichen Hoheiten. Titel werden nur aus Respekt verwendet, jedoch nicht als Bestätigung eines höheren Wertes der Person. Eine Staatsangehörigkeit gibt der Person keinen zusätzlichen Wert, genauso wenig das Geschlecht, der Familienstand, das Alter oder die aktuelle Machtposition.
Integration
Alle Religionen und Weltanschauungen sind unter dem Dach des Octismus willkommen, so lange die Grundlagen respektiert werden. Es hat also gut Platz für Christen, Heiden, Schamanen, Hexen, und alle weiteren.

Die Jahresfeste
Octismus drängt sich nicht auf, sondern integriert sich. So wird der am Ort übliche Jahresanfang respektiert. Octismus kennt kein Neujahresfest.
Trotzdem gibt es eine Reihenfolge der Feste, „beginnend“ mit Ostara, dem Frühlingsfest

Ostara, das Frühlingsfest
Wir feiern rund um den 20./21.März das Frühlingsfest. Dies ist ein fröhliches Fest. Wir feiern, das nach dem Winter wieder Frühling wird, dass die Natur wieder mehr grüne Farben und viele Blüten zeigt.
Wir feiern die Fruchtbarkeit der Tiere und alle schon geborenen Tierkinder.
Das Frühlingsfest findet je nach Witterung drinnen oder draussen statt oder beides.

Beltane, der Sommeranfang
Wir feiern rund um den 1.Mai das Fest des Sommeranfanges. Mit Dankbarkeit schauen wir vorwärts, wie die Ernte wächst, sich die Tiere vermehren und eine warme Zeit anbricht.
Beltane kann meistens schon draussen gefeiert werden, auch wenn es gegen Abend kühl werden kann. Mit dem Maifeuer wird Wärme geschaffen.

Midsommer
Wir feiern rund um den 21.Juni die Mitte des Sommers. Da beginnen dann meist die wirklich heissen Tage. Wir feiern draussen bis in die Nacht, die erst spät beginnt.

Lugnasadh
Um den 1.August herum feiern wir den Start der Ernte. Wir feiern schon in der Hoffnung auf eine gute Ernte.

Mabon
Wir feiern um den 21. September Mabon, das Erntedankfest. Voller Dankbarkeit schauen wir auf die grossen Schätze, die wir ernten durften.

Samhain
Am 31.Oktober feiern wir Samhain, das Fest der Verstorbenen, unsere Ahnen. In einem ruhigen Fest gedenken wir all des Guten, das unsere Vorfahren gebracht haben. Wir ehren sie.

Yule
Am 21.Dezember feiern wir Yule, die Wintersonnwende. Ein ruhiges Fest voller Dankbarkeit, dass wir genug Reserven haben um durch den Winter zu kommen.

Imbolc
An Imbolc feiern wir das Lichterfest. Wir feiern, dass die Tage länger werden und sich der Frühling langsam von Ferne zeigt.

Corona verändert die Welt

Status Januar 2021
Ein Virus verändert die Welt. Einige Staaten befinden sich im „Lockdown“, einige Staaten haben diverse Einschränkungen erlassen.
Aktuell gilt in der Schweiz so mehr oder weniger:

  • wenig andere Menschen treffen
  • Abstand halten BAG: mindestens 1,5m, meine Ansicht: mindestens 3 Meter)
  • Maskenpflicht
    • wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
    • in Innenräumen
    • in öffentlichen Bereichen (drinnen und draussen)
  • HomeOffice Pflicht
  • Räume lüften (dabei keine Personen im Raum)
  • maximal 5 Personen zusammen (drinnen und draussen)

Ich persönlich stehe hinter diesen Regeln. die Hausordnung bei mir geht sogar noch etwas weiter.

Mir gehen diese Regeln zu wenig weit. In Anbetracht der aktuellen Situation und der Situation in den umliegenden Länder stelle ich fest: noch immer gibt es

  • rund 2’000 Neuansteckungen pro Tag (vermutlich mehr)
  • mehr als 50 Tote pro Tag
  • einen Positivitätswert von mehr als 15% (Vorgabe WHO: maximal 5%)
  • nur langsame Entspannung in den Spitälern
  • weiterhin hohe Auslastung der Intensivplätze

Deshalb fordere ich (zusammen mit vielen weiteren Akademikern und weiteren Personen):

  • Neuansteckungen müssen unter 100 pro Tag kommen
  • Tote sind nicht verantwortbar.
  • Positivitätsrate unter 5% bei COVID Tests

Um dies zu erreichen:

  • alle Versammlungen mit mehr als 5 Personen verbieten (keine Ausnahmen)
    • auch Gottesdienste
    • auch Schulen
    • auch politische Versammlungen (wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird)
  • Plexiglas Scheiben gelten nicht als Schutz vor Ansteckungen. Maskenpflicht bleibt auch dann.
  • faktisch: richtiger Lockdown
  • massive, unkomplizierte finanzielle Unterstützung aller von diesen Massnahmen betroffenen Personen
  • keine «Erleichterung», bis obige Werte nicht erreicht sind.

Blut ist dicker als Wasser

Wenn ein Zitat verkehrt wird.

Wie wird das obige Zitat interpretiert? Blut (also Familie) ist enger und zuverlässiger als sonstige Beziehungen. Die Blutsverwandten sind dir also am Nächsten.

Das Problem damit? Das Zitat ist falsch.

Es heisst eigentlich so: Das Blut des Bundes ist stärker als das Wasser der Geburt.

Wie ist dies nun zu interpretieren? Die Freunde und Verbündeten sind wichtiger als die Familie. Mit der Familie verbindet dich nur das Geburtswasser, deine Freunde hingegen haben sich für dich entschieden (und du dich für sie).

So lasse dich nicht kleine mache von deinen Verwandten. Lasse Verwandtschaft nicht im Wege stehen, dich von toxischen Beziehungen zu trennen.

Löse dich aus Beziehungen, die dir Schaden zufügen: an Seele, Geist, Körper.

Niemand hat das Recht, dich abschätzig zu behandeln.

Du bist wertvoll. Genau so sind alle Menschen wertvoll. Niemand ist grösser, wichtiger, edler.

Wichtiger Nachtrag: wie erkenne ich Freunde?

Zuerst einige Stichworte zu gesunden Beziehungen. diese zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • gegenseitige Unterstützung.
    • einander stärken und ermutigen
    • einander verstehen (oder es wenigstens versuchen)
    • andere Meinungen akzeptieren
  • Ehrlichkeit
    • offen, ehrlich und wohlwollend kommunizieren
    • nicht-verletztende Kommunikation verwenden
    • (z.B. ich spüre, .. ich beobachte … )
  • Sicherheit
    • absolut keine Manipulation und Einschüchterung zur Verfolgung eigener Ziele und Weltanschauungen
    • physische Distanz respektieren (die ist persönlich verschieden, sprich darüber. Näher als 3 Meter ist nahe, frage zuerst um Bewilligung)
    • drücke deine Gedanken und Gefühle möglichst ohne Bedrohung und Gewalt aus
  • Vertrauen
    • akzeptiere das gesprochen als wirklich erlebtes dieser Person
    • lasse fremde Informationen nicht die Beziehung angreifen
  • Kooperation
    • frage für etwas. erwarte kein Gedankenlesen und keine Erinnerung an Rituale bei anderen.
    • Akzeptiere Veränderung und unterstütze, wo du auch immer kannst
    • Je nach Nähe: Entscheidungen gemeinsam treffen (das ist ein Privileg, keine Selb Verständlichkeit)
    • Sei bereit für Kompromisse, gehe auf andere zu
    • Suche win-win Lösungen. eine Lösung mit Gewinner und Verlierer ist keine Lösung.

In allem: suche Liebe.

Jackies Bibelbetrachtung Teil 1

Präambel

Von etwa 1989 bis etwa 2018 war ich in verschiedenen christlichen Freikirchen. Mal war ich Besucherin, mal regelmässige Besucherin, in einigen Freikirchen war ich auch Mitglied. Ich besuchte eine mehrmonatige Schule, um mehr über die Bibel und den Glauben zu lernen und besuchte viele Kurse und Konferenzen. So habe ich recht gut verstanden, was die zentralen Werte der meisten christlichen Freikirchen sind.

Grobe Unterteilung nach freikirchlicher Lehre

Die christliche Bibel (ab jetzt Bibel genannt) besteht aus verschiedenen «Büchern». Einige davon gehören zum «alten Testament», einige zum «neuen Testament». Es gibt dann noch religiöse Bücher, die nicht zur Bibel zählen. Stichworte dazu: Apokryphen. Weiter gibt es hoch gelobte Werke zeitgenössischer christlicher Leiter, die teils auf die «Heiligkeitsstufe» der Bibel erhoben werden. Zu erwähnen sind dabei hauptsächlich Bücher von «Leitern» der Bethel Church in Redding, California.

Wie sehe ich die Bibel? Jackie’s Interpretation

Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten. Diese Geschichten wurde mündlich weiter verbreitet, bevor sie jeweils schriftlich festgehalten wurden. Geschichten sind das Herz einer Sippe, deshalb lieben wir alle Geschichten. Aus Geschichten lernen wir geschriebene und ungeschriebene Regeln, was gutes Benehmen ist und was nicht. Geschichten sind ein moralischer Kompass einer Sippe und einer Zeitepoche.

Meiner Meinung nach basierend viele Geschichten auf Ereignissen, die stattgefunden haben. Dabei haben die Erzähler unnötiges teils weg gelassen, teils aber auch hinzugefügt, weil es die Geschichte schöner macht. Alle Geschichten sind aus der Sicht der Sieger geschrieben. Es sind also immer Reiche und Mächtige, die Geschichten schreiben.

In der arabischen und persischen Kultur sind Geschichten sehr zentral. Viele Ereignisse in der Natur werden mit Geschichten erklärt.

Nun komme ich zu meiner persönlichen Einteilung der Bibel.

Es gibt die alten Geschichten (Bücher Mose, Chronik, Könige etc.), die prophetischen Bücher und noch mehr. Diese sind im «alten Testament» zusammen vereint.

Die Geschichten von und über Jesus sehe ich abgetrennt davon. Jesus bringt eine neue Lehre, die von den Schreibern teilweise verzerrt wird, aber immer noch durchscheint: liebe deinen Nächsten. (mehr dazu im Teil 2)

In der Apostelgeschichte wird ernüchternd beschrieben, wie aus einer Revolution der Liebe eine Religion wurde. Ein Pharisäer wird mehr und mehr zur dominanten Figur. Aus Liebe wird Zucht und Ordnung.

Dann kommen die Briefe und es wird noch schlimmer. Die Revolution der Liebe wird eingesperrt und neue Regeln werden erlassen. Es ist das typische Werk eines Pharisäers. Die Interpretationen und damit die Lehre des Paulus ist sehr dominant im «Neuen Testament» und überstrahlt sehr häufig die Lehren von Jesus.

Dann gibt es noch ein paar weitere «Briefe», die verschiedenen wichtigen Persönlichkeiten zugeschrieben werden (was in der Zeit auch typisch war) und die psychedelischen Geschichten der «Offenbarung».

Ich lehne die «Offenbarung» vollständig ab.

 Meine Einordnung der einzelnen Bücher der Bibel

Generell sehe ich die Geschichten der Bibel in einem ähnlichen Kontext wie die «Geschichten aus 1001 Nacht». Es sind zuerst einmal Geschichten. Deshalb sind sie so ausgeschmückt und teils sehr detailtreu geschrieben (vor allem im alten Testament). Einer der wichtigen Aspekte war immer, durch diese Geschichten die Grundwerte der Kultur der nächsten Generation zu vermitteln.

Wichtigste Aussage

Jesus bringt eine neue Lehre, die von den Schreibern teilweise verzerrt wird, aber immer noch durchscheint: liebe deinen Nächsten

Ausblick

  • Die Lehre von Jesus
  • Der gefallene Mensch – oder doch nicht?
  • Trennung von Gott
  • Die Rolle der Priester, Pharisäer, Gemeindeleiter etc.