Corona Prophetie 2020-2021

Nun begleitet uns das «neue» Corona Virus bereits rund eine Jahr. So wage ich mal eine Prognose, wie sich die Lage weiter entwickeln könnte.

Aus einem Rückblick kann ein Ausblick werden.

Rückblickend war der grosse Lockdown von März bis Mai 2020 ein einschneidendes Ereignis. Da haben endlich die meisten Menschen verstanden, dass es eine echte Gefahr gibt. Fast alles stand still und die Nationen beobachteten die täglichen Zahlen der Neuansteckungen.

Dann, im Frühsommer, wurde schnell gelockert. Der Lockdown wurde aufgelöst, immer weniger Restriktionen gab es. Der Bund gab die Verantwortung ab und schaute zu, wie jeder Kanton ein eigenes Tracking aufbaute. Diese Systeme waren isoliert von einander, also wurden Ansteckungen, die ausserkantonal stattfanden nicht berücksichtigt. Vor allem im Mittelland, wo die Grenzen zwischen den Kantonen recht fliessend und unabhängig von den realen Wohn- und Arbeitsorten existieren, machte dies keinen Sinn.

Der Bund hielt sich immer noch draussen, als die Fallzahlen wieder anstiegen. Peinlich war es, als offensichtlich wurde, dass auch der Gesundheitsminister keine Ahnung von Mathematik und vor allem von der Exponentialfunktion hat.

Eine Pandemie wird von der Mathematik beschrieben. Wenn sich die Fallzahlen mit Faktor 1,1 wachsen, so sieht dies bei rund 100 Fällen pro Tag noch nicht so dramatisch aus. Doch wenn dann nicht nur der R-Wert (zuerst 1,1, später mehr) steigt, sondern plötzlich eine Verdoppelung der Fallzahlen alle 14 Tage und dann alle 10 Tage erreicht wird, wäre Führung angesagt. Doch der Bund gab den Kantonen weiterhin den Vortritt. So wurde es üblich, dass sich die aktuell geltenden Regeln täglich kantonal änderten. Was heute im Kanton Solothurn gilt, ist im Aargau nicht notwendig. Auf der einen Strassenseite ist Maskenpflicht im Laden, auf der anderen nicht!

Dann geschah, was immer bei Exponentialfunktionen passiert: die Zahlen erreichen hohe Wert.

So musste der Bund einschreiten und die Unfähigkeit der Kantone versuchen zu korrigieren.

Es misslang. Die Schweiz hat den traurigen Ruf erlangt, im November der Corona Hotspot Europas zu sein.

Mit einem «Slowdown» wollte nun der Bund die Ansteckungszahlen nach unten bringen. Gemäss diversen Quellen gelang die im November so ganz langsam auch. Die neuen Ansteckungen bewegten sich in Werten zwischen 5’000 und 10’000.

Doch zwei weitere wichtige Zahlen zeigen ein ganz anderes Bild:

Erstens die Tests pro Tag. Diese steigen langsam von rund 15’000 pro Tag auf gegen 30’000 pro Tag.

Das ist viel zu wenig.

Zweitens, und ganz wichtig: die positiven Testresultate in Prozent. Dieser Wert lässt darauf schliessen, wie gut die neu infizierten Personen entdeckt wurden. Spezialisten für Pandemie und Statistik sehen Werte über 10% als kritisch an, da nun viele Ansteckungen unentdeckt bleiben. Die aktuellen Werte sind bei gegen 30% und seit dem 9.Oktober über 10%.

Dies ist der aktuelle Stand.

Nun zum Ausblick.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahlen wenig ändern werden. So lange die positiven Testresultate in Prozent nicht unter 10% sinken, sind die Zahlen der Neuansteckungen nicht all zu aussagekräftig. Andres gesagt, die täglichen Zahlen sind das absolute Minimum, es könnten gut 2-5x so viele sein.

Die zentralen Zahlen sind momentan diese: Hospitalisierungen und Auslastung der Intensivplätze.

Hier zeigt sich grob gesagt die Ernte der letzten 2-4 Wochen.

Da diese Zahlen langsam, aber sicher steigen, ist heute noch keine Entwarnung angesagt. Das Prinzip Hoffnung bleibt, jedoch ist davon auszugehen, dass die Auslastung der Intensivplätze noch steigen wird und erst gegen Ende Jahr langsam sinken wird (wenn überhaupt).

Im Januar 2021 werden die Fallzahlen nach oben schnellen, da es eben doch viele Familienfeiern zu Weihnachten und zum Silvester gab.

Ende Januar bis in den Februar hinein werden auch die Auslastungen der Intensivbetten wieder deutlich ansteigen.

Gegen März, April hin wird sich die Lage beruhigen und die Fallzahlen werden sinken.

Durch die «Glaskugel» betrachtet würde ich mal voraussagen, dass im März noch um die 2000 Neuansteckungen zu verzeichnen sind, im April (bei warmem Wetter) hingegen schon weniger als 1’000.

Alle werden sich auf die Schultern klopfen, mehr und mehr Massnahmen werden (zu) schnell aufgehoben werden.

Mit einem weiteren Kälteeinbruch Mitte Mai wird es gegen Ende Mai, Anfang Juni zu einem sprunghaften Anstieg der Ansteckungen kommen und alle werden sich völlig überrascht geben.

Mitte Juni wird deshalb ein weiterer «Slowdown» verordnet. Da dann auch die Aussentemperaturen steigen, wird die «Wirkung» schnell sichtbar und die Zahlen sinken rasch wieder.

Bei einem schönen und warmen Sommer werden sich alle wieder auf die Schultern klopfen, die Maskenpflicht wird bald mal aufgehoben und das Contact Tracing noch als Formsache weiter betrieben.

Dann kommt der Herbst. Es wird kalt, alle gehen in die Innenräume und weil die Massnahmen weiterhin sehr offen sind, explodieren die Fallzahlen wieder exponentiell. Willkommen in der dritten Welle.

Da sich alle sicher gefühlt haben im Sommer 2021 gibt es noch immer keine gesamtschweizerischen Lösungen. Das Contact Tracing ist weiterhin kantonal gelöst und es wurde immer noch nicht in die Ausbildung der Intensivpflegenden investiert. Wir sind dann also wieder am gleichen Platz wie im Herbst 2020.

So, dies war mal meine düstere Prognose für 2021.

Hoffentlich wird es anders und ich liege völlig falsch.

Meine Transition Episode 2

In der letzten Episode habe ich die ersten Schritte beschrieben, jetzt geht es schon um erste Erfolge.

Im September reichte ich den Antrag auf Namensänderung ein. Nach einiger Überlegung habe ich mich bewusst entschieden, mein «Geschlecht» noch nicht amtlich ändern zu lassen. Weshalb? Der Aufwand dazu ist nach aktuellem Recht sehr hoch und teuer. Eine Gesetzesänderung ist im Parlament in der Beratung und wird (hoffentlich) schon nächstes Jahr gültig. Dann kann das amtliche Geschlecht relativ einfach auf dem Zivistandsamt geändert werden und es braucht dazu keinen Gerichtsbeschluss (wie gemäss aktueller Gesetzeslage).

Nach einigem Schriftverkehr wurde mein Antrag genehmigt. Ich heisse nun ganz offiziell:

Jackie Schindler

HRT (Hormon Therapie): schon mehr als einen Monat bekomme ich weibliche Hormone und einen Testosteron Blocker. Was bemerke ich als Veränderung? Ich fühle mich fröhlicher, generell ausgeglichener, habe deutlich weniger negative Gedanken.

VT (Stimm Training): ich habe einige Informationen gesucht und gefunden und mal selbst geforscht, was denn die typisch weibliche Stimme von der typisch männlichen Stimme unterscheidet. Es ist sehr interessant, denn mit der Stimmlage hat es recht wenig zu tun.

Nächste Schritte

Namensänderung: da gibt es nun haufenweise administratives zu erledigen. Alle möglichen Ämter und Firmen müssen informiert werden, ein neuer Führerschein erstellt werden, dazu ein neues Foto, das meinen neuen Aussehen entspricht. Weiter anpassen aller Bankdaten, Kundendaten und noch alles, was ich gerade vergessen habe . . .

SRS (sex reassignment surgery): Im Sommer dachte ich, diese Operation vielleicht dann im Winter 2022/2023 durchführen zu lassen. In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich mehr und mehr daran gestört, dass ich «da unten» noch männlich bin. Nun will ich dies verändern lassen und bin gespannt, was da noch alles auf mich zukommt. Mit der Chirurgie müssen einige Details besprochen werden, mit der Krankenkasse die Kostenübernahme, mit allen der Termin. Sicherlich gibt es auch noch Gespräche mit der Anästhesie, was da die empfohlene Methode ist und sicherlich auch mit mehreren anderen Spezialistinnen.

So, das ist mein aktueller Stand. Wie üblich sind Fragen willkommen, Verurteilungen und Besserwisserei nicht.

Hausordnung & Corona Schutzkonzept Kunst Garten Bahn Serenity

mit Updates vom 7.Mai 2021

Corona Schutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen

  • Es gilt generell Maskenpflicht.
  • Ausnahme 1 der Maskenpflicht drinnen, wenn sich nur 1 Person im Raum aufhält.
  • Ausnahme 2, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird.
  • Ausnahme 3: Personen aus dem gleichen Haushalt müssen den Mindestabstand zueinander nicht einhalten.
  • Anmeldung per E-Mail, whatsapp, Threema, Post etc. ist erwünscht.
    • nicht angemeldete Besucher melden sich bitte mit Name und Adresse vor Ort.
  • In den Badezimmern hat es Seife: bitte verwenden.
  • Ausnahmen: nicht-öffentliche Veranstaltungen sind von diesem Schutzkonzept ausgenommen.

Hausordnung Gartenbahn

  • alle Fahrzeuge müssen Metallräder haben
  • alle FahrerInnen haben jederzeit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge
  • mündliche Anweisungen der Hausherrin sind zu befolgen.

Vorführung 31.Oktober 2020

Am 31.Oktober ab 13.30 steht meine Gartenbahn wieder offen zur Besichtigung. Es wird eine Vorführung mit einem Zug oder gleich mehreren Zügen geben.

Dieser Anlass ist speziell für SVIN Mitglieder. (www.svin.ch)

Die Thematik wird kurzfristig je nach Wetter entschieden: bei trockenem Wetter gibt es keine Einschränkungen, bei feuchterem Wetter fahren hauptsächlich Schmalspurbahnen: White Pass (U.S. Diesel), RhB (Schweiz, Rhätische Bahn) und MOB Goldenpass.

Bei stärkerem Wind wird nicht die ganze Strecke befahren.

Start ab ca. 13:30, Ende ca. 18:00. (Sonnenuntergang ca. 17:15)

Bitte Corona Schutzkonzept beachten:

Meine Transition Episode 1

Ich bin mich selbst. Was heisst dies nun konkret? Bin ich Frau? Mann? Sonst etwas?

Ich fühle mich als Frau. Ich fühlte mich schon immer mehr oder weniger als Frau.

Ich habe mich dem Druck der Gesellschaft lange Zeit gebeugt und habe die Rolle eines Mannes gespielt. Darin wurde ich von Jahr zu Jahr immer besser. So kam kaum jemand jemals auf die Idee, dass ich vielleicht gar kein Mann bin, bzw. dass ich meine männlichen Körpermerkmale hasse. Ich habe ja sogar mich selbst überzeugt, dass ich Mann bin.

So hat niemand bemerkt, wie ich parallel ein verstecktes Doppelleben hatte, wo ich mich sein konnte. Aber eben nur ganz gut versteckt. Schliesslich war ich jahrzentelang umgeben von Menschen, die mich dominierten und Regelbrüche mit Liebesentzug und teilweise auch Folter bestraften. Da sind vor allem viele «Leiter» von christlichen Freikirchen zu erwähnen. Aber sicherlich auch weitere christliche Aktivisten, die stark auf Regelbrüche achten.

Als ich die Fesseln der christlichen Freikirchen abwarf wurde auch mein Denken befreit. Nach und nach erlaubte ich auch mir selbst zu forschen, wer ich denn wirklich bin.

So kam ich zu folgendem Ergebnis: Ich bin psychisch und seelisch eine Frau. Dies mir selbst gegenüber auszusagen war bereits eine grosse Befreiung und es machte Sinn. Ich spürte mich selbst und erlebte eine grosse Ruhe nach all den Jahren voller Unruhe.

Was nun?

Zuerst begann ich mal mit der Information: Ich bin Frau, ich heisse Jackie. Dies ist nun öffentlich und kein Geheimnis mehr.

Was folgt nun?

Ich werde meinen Namen offiziell und amtlich ändern. Dieser Prozess kann einige Zeit in Anspruch nehmen und in dieser Zeit unterscheiden sich mein richtiger und mein amtlicher Name.

Ich werde medizinische Hilfe in Anspruch nehmen um meinen Körper weiblicher zu gestalten. Dies ist in einem ersten Schritt HRT, PHR und VT.

HRT: Homon Replacement Therapy. Dabei wird das Testosteron unterdrück und zusätzlich mit einem Östrogen ergänzt. Damit wird dem Körper laufend mitgeteilt, sich weiblicher umzuformen. Wenn es gut klappt, starte ich damit im September 2020.

PHR: permanent hair removal. Permanente Haarentfernung. Mich stört der Bartwuchs und die Behaarung vor allem am Hals extrem stark. Ich habe dies schon immer gehasst und bin dankbar, wenn es dann endlich nicht mehr nachwächst.

VT: voice training. Dabei wird die Stimme geschult, weiblicher zu tönen. Dies ist der Anfang und dann sehen wir weiter, ob es auch noch Anpassungen an den Stimmbändern benötigt, um weiblich zu tönen und als Frau am Telefon erkannt zu werden (das ist das Ziel).

Wichtiger Nachtrag für alte Freunde und Bekannte

Liebe Freunde, ich habe euch nichts vorgespielt. Ich habe nicht einen Mann gespielt, obschon ich eine Frau war. Ich habe die weiblichen eigenschaften in mir unterdrückt, um als Mann akzeptiert und geliebt zu sein. Also, um zur Gruppe (Kirche, Hauskreis, Familie) dazu zu gehören.

Ganz viel davon habe ich unbewusst gemacht und schon sehr früh (als Kleinkind) damit begonnen. Denn ich habe früh gelernt, dass ich einer Rolle genügen muss und sonst bestraft werde.

Doch in all den Rollen, die ich innehatte war ich zutiefst immer mich selbst. Da drin war immer Jackie, egal wie ich gerade lebte und kommunizierte. Egal was wir gerade unternahmen, sei es auf einer Reise, einem Ausflug, an einem Filmabend, bei einem gemütlichen Abendessen, bei einer christlichen Veranstaltung.

Jackie war auch immer da. Sehr verborgen, aber da.